Kulinarischer Triathlon für Schöngeister, Berg- und Historienfreunde
Kulinarisch Reisen auf historischen Routen mit dem eigenen Pkw, im schmucken englischen Roadster auf Hochglanz poliert oder in einer bequemen Limousine mit Chauffeur über die Alpenstraßen Südtirols. Je nach Gusto gibt es diese Erlebnisreisen im slow-seeing Tempo schon ab 689 Euro inkl. Sterne- und Hauben-Menüs, Wellness und Golfschnuppern plus Roadbook mit Vorschlägen für den Tag.
Die alpine Südtiroler Küche mit einer Brise Mittelmeer hat es in sich. Die kulinarischen Köstlichkeiten sind leicht und bekömmlich, die Kreationen fast zu schade zum Aufessen. Ein bildschönes Abendessen mit fünf und mehr Gängen mundet nach einem interessanten Tag, den zahlreichen Schönheiten der Landschaft und Historie einfach besser. Diesen Genuss können »Urlaubstriathleten« ohne Reue genießen. Der Triathlon besteht aus atemberaubenden Bergstrecken, zahlreichen historischen Juwelen und 23 genüsslichen Gourmetgängen, teils mit Hauben und Sternen gekrönt.
Start dieses kulinarischen Triathlons ist die historische Fuggerstadt Sterzing mit dem 46 Meter hohen Zwölferturm, Wahrzeichen der Stadt. Gleich benachbart zum alten Turm aus dem 15. Jahrhundert steht eines der ältesten Gasthäuser der Stadt, der Schwarze Adler, dessen Geschichte bereits im 13. Jahrhundert, als Wein- und Branntweinausschank mit den ersten Weinhändlern aus Bozen beginnt. Heute ist der Schwarze Adler das einzige 4-Sternehotel Sterzings mit stilvollem Ambiente und wohligem Wellness- und Beautyresort. Direkt am Stadtplatz vor dem Hotel findet man ein weiteres Juwel der Geschichte, die Heiliggeistkirche im alten Bürgerspital. Egal ob man sich für die Sehenswürdigkeiten der kleinen Wipptaler Stadt oder für Wohlfühlstunden entscheidet, der Abend endet mit Eisacktaler Kost und dem obligatorischen Schnapsl des Hauses.
Der Weg führt am nächsten Tag von imposanten Klöstern und Burgen gesäumt gen Süden nach Bozen (verlockend: ein Bummel durch die Altstadt mit den Laubengängen sowie der quirlige Bozener Obstmarkt) und weiter in die liebliche Landschaft des Vinschgaus, dem Obstgarten Südtirols. Genauer gesagt, nach Kastelbell, aber nicht bevor man sich das Kleinod St. Prokulus in Naturns angesehen hat. Dieses kleine vorkarolingische Kirchlein geht auf das 7. Jahrhundert zurück und beherbergt die ältesten bisher entdeckten Wandmalereien in Europa. Nach einem so erlebnisreichen Tag, ruht es sich besonders gut unter dem mächtigen Schloss Kastelbell aus dem Jahre 1238, im, mit dem Ambiente-Award ausgezeichneten Gasthof-Restaurant Kuppelrain. In diesem Vinschgauer Gourmettempel kocht der Sterne- und Haubenkoch Jörg Trafoier im Einklang mit der Natur. Sonja Trafoier ist eine »Le Donne del Vino« Italiens. Sie reicht den edlen Tropfen zum zelebrierten 7-Gänge-Menü, bei dem man nicht genau weiß, was sich mehr erfreut - das Auge oder der Gaumen.
Noch sichtlich benommen vom unvergesslichen Gourmeterlebnis gehört der nächste Tag der schönsten und kurvenreichsten Passstraße der Ostalpen, dem Stilfserjoch (1822 aus strategischen Gründen erbaut), begleitet vom höchsten und mächtigsten Südtiroler Bergmassiv dem Ortler, knapp unter 4000 Meter. Nach einem Kurztrip durch die Schweiz mit dem UNESCO Weltkulturerbe Kloster St. Johann (8. Jh.), weiters einem Bummel durch die kleinste Stadt der Alpen, das mittelalterliche Glurns im oberen Vinschgau, geht es zum Historischen Hotel Weisses Rössl nach Lichtenberg, zu Füßen der größten Schlossruine des Landes, einst ein Schloss der Grafen von Tirol. Im fast 600 jährigen Gastbetrieb mit modernen Gästezimmern und Suiten, fühlt man sich mit dem Mittelalter hautnah verbunden. Dicke Mauern, Kreuzrippengewölbe und Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert bringen wohl jeden Betrachter zum Staunen. Erst recht, wenn der Rösslwirt Bernhard Tschenett die Geschichte rund um sein Elternhaus erzählt, das in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum Schmugglernest wurde. Gleich hinter dem Weissen Rössl beginnt der Einstieg in die alten Schmugglerpfade hinüber in die nahe Schweiz.
Auch dieser Abend verspricht viel Gaumengenuss in der historischen Gotischen Stube, ein Kleinod für sich am alten Kachelofen. Wer möchte, kann sich für die Nacht fürstlich betten in der Renaissance-Suite des Rössls, mit rotem Bett und historischen Wandmalereien im modernen Bad von heute.
Die letzte Etappe des Urlaubstriathlons führt nach einem morgendlichen Golfspiel am Rössl-Golfplatz (3-Loch-Training) über die Kurstadt Meran, die durch Kaiserin Sissi zu Weltruhm gelangte, weiter über das Passeiertal mit Andreas-Hofer-Museum hinauf nach Walten in St. Leonhard, in den Kurven des Jaufenpasses gelegen. Direkt am steilen Hang (leicht anzufahren) werden die Urlaubstriathleten vom Haubenkoch Siegi Augscheller im Genießerhotel Jägerhof erwartet. Hier, im einzigen Haubenrestaurant des Passeiertales wird mit Blüten raffiniert gekocht oder der Fisch kurzum im Heubadl gegart. Wer sich selbst nach dem langen Triathlon ins Heukraxenbad setzen möchte, kann dies gerne in der Wellness-Landschaft des Jägerhofs, mit der hauseigenen Bergquelle, tun und die Alpenkräuterdüfte des Passeiertales in sich aufnehmen. Wer noch keine Zeit hatte für ein paar Wanderschritte, kann dies im Jägerhof nachholen unter kundiger Anleitung, denn das Genießerhotel gehört zu den führenden Wanderhotels des Passeiertales.
Dieser kulinarische Urlaubstriathlon aus Berglandschaft, Historie und Gourmetküche kann unter Relais und Alpen nachgelesen und gebucht werden, zum 5-Tage-Preis von nur 689 Euro pro Person inkl. Wellness, Golfschnuppern, viel Sehenswertem, angenehmen Nächten im schmucken Gästezimmer oder einer Suite sowie dem informativen Roadbook für rund 300 Erlebniskilometer.
Ein besonderes Extra ist die Zubuchungsmöglichkeit für einen schmucken historischen Roadster oder der angenehmen Reise mit Chauffeur in einer bequemen Limousine mit dem »H« (für Historie) auf dem Kennzeichen. Mehr zu den historischen Gourmetreisen erfährt man über die Urlaubstriathlon-Hotline von Relais und Alpen unter 0049 (0)8051-965917-0 oder info@relaisundalpen.com.





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